Veröffentlicht am 25. April 2008 von xfish
Einige – mehr oder minder bekannte – Künstler haben sich mit einem offenen Brief an das Bundesmerkel gewandt. Sie bejammern dort in erster Linie das böse Internetz und die noch böseren Gratishörer bzw. -seher ihrer geistigen Ergüsse und bitten die Königin der Herzen des Volkes, sich mehr für ihre Belange einzusetzen. Besonders nett folgender Passus:
Frankreich und England gehen hier mit beispielhaften Initiativen voran. Dort sind Internetprovider sowie die Musik- und Filmindustrie aufgefordert, unter staatlicher Aufsicht gemeinsam mit Verbraucher- und Datenschützern Verfahren zum fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligten zu entwickeln.
Die Interessen aller Beteiligten heißen wohl eher Überwachung, Abmahnungen und Schadensersatzklagen.
Den offenen Brief – mitsamt der Namen der Unterzeichnenden – gibt’s, nebst einer netten, ebenso „offenen“ Antwort bei Nerdcore. Noch knackiger hat es Rossi auf den Punkt gebracht.
[Via]
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Veröffentlicht am 25. April 2008 von xfish
zumindest, wenn sie am gestrigen Donnerstag im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg waren. Die Begeisterung für die Aktion von Berliner Erwerbslosengruppen, dem Berliner Sozialforum und dem Maydaybündnis beim Sicherheitspersonal (wieso benötigen wir bei dem ach so tollen Aufschwung eigentlich Sicherheitspersonal in Jobcentern?) und Bezirksleiter des Jobcenters Ullrich Wilken hielt sich in Grenzen, die Wartenden hat’s in der Mehrheit erfreut.
Lies den gesamten Artikel in der taz…
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Veröffentlicht am 24. April 2008 von xfish
Veröffentlicht am 20. April 2008 von xfish
Veröffentlicht am 20. April 2008 von xfish
…wir passen schon auf Sie auf – vor allem, wenn ein „Verdächtiger“ in Ihrer Wohnung sein sollte. So mag sich das SchnüffelInnenministerium denken, wenn unsere Wohnungen in Zukunft noch leichter mit Kameras überwacht werden dürfen. Und wenn nicht das BKA selbst, so gibt es doch immerhin auch von den lieben Nachbarn, Vermietern oder Sonstewem großes Interesse an Überwachungstools. Sind ja anscheinend auch einfach zu beschaffen, sagt uns der Tagesspiegel. Und wenn dann mal ein paar Daten und Träger derselben kurzfristig abhanden kommen…
…dass von 2005 bis 2007 in den Bundesbehörden 189 Computer, 328 Laptops, 38 Speicher-Medien und 271 Mobiltelefone abhanden gekommen oder gestohlen worden sind. [Quelle]
…dann ist das auch nicht so schlimm:
„Der Bundesregierung ist kein Fall bekannt, in dem von einem gestohlenen, abhanden gekommenen beziehungsweise unauffindbaren Gerät auf nichtöffentliche beziehungsweise vertrauliche Daten zugegriffen werden konnte“, … Im März hatte eine Ministeriumssprecherin erklärt, sensible Daten seien auf den Festplatten durch eine entsprechende Software absolut sicher geschützt. [Quelle]
Na, dann bin ich ja in sicheren Händen – Gott Schäuble sei Dank!
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Veröffentlicht am 19. April 2008 von xfish
Etwa 3000 Menschen haben heute in Berlin pro China demonstriert. Mal sehen, wie viele es morgen pro Tibet sind.
Die International Campaign for Tibet Deutschland, die Tibet-Initiative Deutschland, Regionalgruppe Berlin und der Verein der Tibeter in Deutschland rufen für den 20.4. in Berlin auf zu einem Friedensmarsch aus Solidarität mit Tibet.
Die Demonstration beginnt am 20.4., um 13.00 Uhr vor der chinesischen Botschaft in Berlin (S/U-Bahnhof Jannowitzbrücke) und endet gegen 17.30 Uhr nach einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Dialog statt Gewalt – keine Menschenrechtsverletzungen in Tibet – Schutz für Menschenrechtsverteidiger in China“ und wird unterstützt von amnesty international und der Gesellschaft für bedrohte Völker.
Nähere Informationen unter info@savetibet.de oder 030/27879086.
Quelle: Campaign for Tibet
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Veröffentlicht am 19. April 2008 von xfish
Arbeitsminister Scholz faselt von Vollbeschäftigung. Das wichtige, so Scholz im Tagesspiegel, sei doch wohl, dass man nach einem Jahr wieder Arbeit habe:
Scholz schränkte aber ein, dass der Begriff Vollbeschäftigung neu definiert werden und sich an den Vermittlungschancen orientieren müsse. „Schlimmer als arbeitslos zu sein ist es, arbeitslos zu bleiben. Für mich bedeutet Vollbeschäftigung, wenn jeder nach spätestens einem Jahr einen neuen Job findet“, sagte Scholz.
So kann man’s auch sehen. Dass immer mehr Menschen von ihrer Arbeit nicht leben können interessiert eh keinen. Hauptsache, man hat das Volk beschäftigt.
Wenn man meint, dreister geht’s nicht, dann hat man die Rechnung ohne die Schnüffelnasen gemacht. Dass einige aus der SPD wieder den Entrüsteten geben ist kaum ernst zu nehmen, ist doch ihre Chefin mit dem Oberschnüffler einig. Hauptsache, man hat das Volk unter Kontrolle.
Kommt mir irgendwie bekannt vor…
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Veröffentlicht am 9. März 2008 von xfish
Alle Kritik an überhöhten Managerbezügen hat nichts genutzt: Die Verdienste deutscher Führungskräfte sind im vergangenen Jahr erneut kräftig gestiegen – um deutlich mehr als zehn Prozent
berichtet Spiegel online.
So schürt man Neid und schlechte Stimmung – könnte man sagen.
Dies zeigt, dass es höchste Zeit für einen Aufstand Generalstreik wäre – müsste man sagen.
Wie immer alles eine Frage der Sichtweise.
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Veröffentlicht am 2. März 2008 von xfish
Parteien, Bürgerinitiativen und Berufsverbände rufen zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die immer weiter fortschreitende Überwachung durch Staat und Wirtschaft auf. Am Samstag, dem 15.03.2008, werden hoffentlich viele Bürger in Köln unter dem Motto “Für ein Morgen in Freiheit!” auf die Straße gehen. Treffpunkt für die Teilnehmer wird um 14.00 Uhr der Roncalli-Platz (”Domplatte”) in Köln sein.
Zum Artikel
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Veröffentlicht am 1. März 2008 von xfish
…denn so in der letzten, Blogfreien Woche?
Berlins Finanzsenator Sarrazin ist Spiegel online sogar ein kleines Special wert. Während manche den Dieter Bohlen der Berliner Politik mittlerweile als Kult betrachten empfinde ich ihn zunehmend als peinlich. Wobei ich mir bei jedem seiner Sprüche sicher war, dass es peinlicher nicht mehr geht…
Muslime fordern – zu Recht – Toleranz. Wie’s um die eigene Toleranz bestellt ist zeigen einige der Turbanträger in Berlin: Eine Ausstellung musste geschlossen werden, nachdem sich mehrere aufgebrachte Muslime über die Vernissage einer dänischen Künstlergruppe beschwert und mit „Steinigung“ gedroht hatten. Die Intoleranz der ewig gestrigen Türken steht der der ewig gestrigen Deutschen in nix nach. Kunst, Staat und Religion haben strikt voneinander getrennt zu sein. Nicht wahr, Herr Meißner?
Ach ja, und dann musste der Oberschnüffler eine kleine Niederlage einstecken. Ich bin mir aber sicher, er wird schon einen Weg finden, zumal nicht wenige die Umsetzung des Urteils für kaum durchführbar halten. Gegessen ist das Thema wohl noch lange nicht. Berichte und Meinungen zum Entscheid des BVG in den einschlägigen Blogs.
Apropos Meinung: Ob der Spiegelfechter zur Zeit aus technischen Gründen nicht erreichbar ist oder man sein Blog wegen seiner Beiträge geschlossen hat entzieht sich meiner Kenntnis. Ich hoffe, man liest bald wieder was von ihm.
Nachtrag: Spiegelfechter wieder online, es war die Technik. Beruhigend…
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