Back to the 30ies

Arbeitsminister Scholz faselt von Vollbeschäftigung. Das wichtige, so Scholz im Tagesspiegel, sei doch wohl, dass man nach einem Jahr wieder Arbeit habe:

Scholz schränkte aber ein, dass der Begriff Vollbeschäftigung neu definiert werden und sich an den Vermittlungschancen orientieren müsse. „Schlimmer als arbeitslos zu sein ist es, arbeitslos zu bleiben. Für mich bedeutet Vollbeschäftigung, wenn jeder nach spätestens einem Jahr einen neuen Job findet“, sagte Scholz.

So kann man’s auch sehen. Dass immer mehr Menschen von ihrer Arbeit nicht leben können interessiert eh keinen. Hauptsache, man hat das Volk beschäftigt.

Wenn man meint, dreister geht’s nicht, dann hat man die Rechnung ohne die Schnüffelnasen gemacht. Dass einige aus der SPD wieder den Entrüsteten geben ist kaum ernst zu nehmen, ist doch ihre Chefin mit dem Oberschnüffler einig. Hauptsache, man hat das Volk unter Kontrolle.

Kommt mir irgendwie bekannt vor…

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