Kaffee und Kuchen für Erwerbslose

zumindest, wenn sie am gestrigen Donnerstag im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg waren. Die Begeisterung für die Aktion von Berliner Erwerbslosengruppen, dem Berliner Sozialforum und dem Maydaybündnis beim Sicherheitspersonal (wieso benötigen wir bei dem ach so tollen Aufschwung eigentlich Sicherheitspersonal in Jobcentern?) und Bezirksleiter des Jobcenters Ullrich Wilken hielt sich in Grenzen, die Wartenden hat’s in der Mehrheit erfreut.

Lies den gesamten Artikel in der taz

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Pro und Contra

Etwa 3000 Menschen haben heute in Berlin pro China demonstriert. Mal sehen, wie viele es morgen pro Tibet sind.

Die International Campaign for Tibet Deutschland, die Tibet-Initiative Deutschland, Regionalgruppe Berlin und der Verein der Tibeter in Deutschland rufen für den 20.4. in Berlin auf zu einem Friedensmarsch aus Solidarität mit Tibet.

Die Demonstration beginnt am 20.4., um 13.00 Uhr vor der chinesischen Botschaft in Berlin (S/U-Bahnhof Jannowitzbrücke) und endet gegen 17.30 Uhr nach einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Dialog statt Gewalt – keine Menschenrechtsverletzungen in Tibet – Schutz für Menschenrechtsverteidiger in China“ und wird unterstützt von amnesty international und der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Nähere Informationen unter info@savetibet.de oder 030/27879086.

Quelle: Campaign for Tibet

Was geschah…

…denn so in der letzten, Blogfreien Woche?

Berlins Finanzsenator Sarrazin ist Spiegel online sogar ein kleines Special wert. Während manche den Dieter Bohlen der Berliner Politik mittlerweile als Kult betrachten empfinde ich ihn zunehmend als peinlich. Wobei ich mir bei jedem seiner Sprüche sicher war, dass es peinlicher nicht mehr geht…

Muslime fordern – zu Recht – Toleranz. Wie’s um die eigene Toleranz bestellt ist zeigen einige der Turbanträger in Berlin: Eine Ausstellung musste geschlossen werden, nachdem sich mehrere aufgebrachte Muslime über die Vernissage einer dänischen Künstlergruppe beschwert und mit „Steinigung“ gedroht hatten. Die Intoleranz der ewig gestrigen Türken steht der der ewig gestrigen Deutschen in nix nach. Kunst, Staat und Religion haben strikt voneinander getrennt zu sein. Nicht wahr, Herr Meißner?

Ach ja, und dann musste der Oberschnüffler eine kleine Niederlage einstecken. Ich bin mir aber sicher, er wird schon einen Weg finden, zumal nicht wenige die Umsetzung des Urteils für kaum durchführbar halten. Gegessen ist das Thema wohl noch lange nicht. Berichte und Meinungen zum Entscheid des BVG in den einschlägigen Blogs.

Apropos Meinung: Ob der Spiegelfechter zur Zeit aus technischen Gründen nicht erreichbar ist oder man sein Blog wegen seiner Beiträge geschlossen hat entzieht sich meiner Kenntnis. Ich hoffe, man liest bald wieder was von ihm.

Nachtrag: Spiegelfechter wieder online, es war die Technik. Beruhigend…