Kaffee und Kuchen für Erwerbslose

zumindest, wenn sie am gestrigen Donnerstag im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg waren. Die Begeisterung für die Aktion von Berliner Erwerbslosengruppen, dem Berliner Sozialforum und dem Maydaybündnis beim Sicherheitspersonal (wieso benötigen wir bei dem ach so tollen Aufschwung eigentlich Sicherheitspersonal in Jobcentern?) und Bezirksleiter des Jobcenters Ullrich Wilken hielt sich in Grenzen, die Wartenden hat’s in der Mehrheit erfreut.

Lies den gesamten Artikel in der taz

Advertisements

Blogpause

…voraussichtlich bis Ende des Monats. Als kurze Pflichtlektüre empfehle ich in der Zeit die Meinung des Herrn Geissler über den Ausfall des Berliner Finanzsenators Sarrazin zum Thema „Gesundes Fressen für Arbeitsscheuelose“. Immerhin: Teure Brechmittel benötigt der Berliner Erwerbslose nicht, da langen Äußerungen der Politmischpoke.

Ins eigene Knie geschossen

Bis auf wenige Ausnahmen haben Arbeitssuchende ab einem gewissen Alter keine Chance mehr, adäquat unterzukommen. Ebenso sieht es mit den Leuten aus, die keine Ausbildung oder „Qualifikation“ haben – und zwar völlig unabhängig davon, wie gut sie ihren Job ausüben könn(t)en.

Mal abgesehen davon, dass diese Menschen trotz ihrer Fähigkeiten immer wieder in ihrem Gefühl, nix (mehr) wert zu sein, bestätigt werden – die Wirtschaft schießt sich damit souverän ins eigene Knie. Die Lebens- und Berufserfahrung älterer Menschen kann für jeden Arbeitgeber von unermesslichem Wert sein – wobei ich nun wahrlich kein Freund von der Zwangsarbeit bis Ultimo bin. Aber wieviel „Humankapital“ dort im wahrsten Sinne auf der Straße liegenbleibt ist eigentlich unfassbar. Aber in dieser Gesellschaft ist so vieles unfassbar, von daher…

Tja, so was passiert halt wenn Geldgeilheit und Borniertheit zusammenkommen…